Straßenbaumaßnahme im Umfeld des ehemaligen Gasthauses Dollmaier

Die Umgestaltung der Außenbereiche um das ehemalige Gasthaus Dollmaier mit Umbau der Kreisstraße DEG 23 schreitet zügig voran. Kürzlich wurde auf der Kreisstraße im Bereich des Vollausbaubereiches zwischen Bäckerei Nothdurft und Kreuzung Raiffeisen die Asphalttagschicht eingebaut. Mit einem Abschluss der Baumaßnahme im Kreisstraßenbereich, einschließlich Erneuerung der Asphaltdeckschicht von der Einmündung beim Sportplatz bis zum Baugebiet „Kirchfeld“ nördlich von Lalling ist nach Aussage der Baufirma Strabag Anfang September zu rechnen. Teilweise kann die voll erneuerte Kreisstraße im Hauptstraßenbereich nur für Anlieger bereits befahren werden.

Der Gehweg auf der Hauptstraße gegenüber dem  Anwesen Dollmaier wird erheblich eingekürzt, damit mit der Verschiebung der Kreisstraße die frühere Gehwegengstelle beim Zehentstadel verbreitert und damit auch mit Kinderwägen befahren werden kann. Entlang der Guntherstraße wird der Gehweg zwischen der Raiffeisenbank und der Einmündung Pfarrweg zurückgesetzt, sodass zwischen Kreisstraße und neuem Gehweg ein Grünstreifen entsteht. Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Mauer entlang des Raiffeisengebäudes entfernt. Um die fertige Straße nicht bei einem späteren Glasfaserausbau wieder aufreißen zu müssen, werden bereits jetzt zur Vorbereitung die Leerrohre verlegt. Bei regelmäßigen Jour-Fix-Terminen werden von den am Projekt Beteiligten der Fortgang der Bauarbeiten laufend aktualisiert besprochen. Teilgenommen haben an der Besprechung beim letzten Termin Bürgermeister Michael Reitberger, die VG-Techniker Rudolf Geiß und Tobias Harant, Bernhard Süß als Leiter der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Deggendorf, Hermann Heigl vom Planungsbüro Garnhartner und Schober (Deggendorf), Walter Aidenberger, Planer der Umgestaltung des Dollmaieranwesens sowie Oberbauleiter Christian Kelbel, Bauleiter Andreas Simeth und Polier Martin Bielmeier (alle Baufirma Strabag).

Bürgermeister Michael Reitberger nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an die Regierung von Niederbayern, die durch eine Förderung von 80 Prozent die Sanierung und Umgestaltung des Anwesens Dollmaier einschließlich Umgriff erst möglich gemacht hat. Er lobte auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der mit der teilweisen Verlegung und Erneuerung der Kreisstraße entlang des Anwesens Dollmaier und der Teilsanierung der Guntherstraße und der Ranzingerbergstraße  einen großen Beitrag zum Erfolg des Projektes leiste. Die Straße wird nach Aussage von Bernhard Süß entsprechend der aktuellen Verkehrsbelastung ausgebaut und künftig der Verkehrsbedeutung entsprechend vorfahrtberechtigt. Damit erhält die Kreisstraße DEG 23 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Lalling mit abknickenden Vorfahrtsstraßen bei der Raiffeisenbank und bei der Bäckerei Nothdurft künftig die Vorfahrtsberechtigung. 

Ein weiterer Dank des Gemeindechefs ging an die Baufirma Strabag, die mit ausreichend Personal vor Ort ist und gute Arbeit leiste. Trotz der teilweise schlechten Witterung fast vier Wochen lang liegt das Straßenbauprojekt gut im Zeitplan.

Bernhard Süß (vorne v.l.), Michael Reitberger und Christian Kelbel studieren die Planung, mit dabei coronagerecht Hermann Heigl (hinten v.l.), Rudolf Geiß, Andreas Simeth, Martin Bielmeier, Tobias Harant und Walter Aidenbacher

Text und Foto: Andreas Schröck

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