Schnelles Internet für die Außenbezirke der Gemeinde

Lalling. In den letzten Jahren wurde der größte Teil der Gemeinde bereits durch das Breitband erschlossen. Dies gilt nicht für etwa 130 Haushalte in mehreren Ortschaften der Gemeinde, im Außenbereich. Für diese Anwesen hat die Gemeinde nun den Auftrag zum Breitbandanschluss erteilt. Die Telekom wird noch rund 22 Kilometer Glasfaser verlegen, vier Multifunktionsgehäuse und vier Glasfasernetzverteiler aufstellen, um auch diesen Anwesen Internetgeschwindigkeiten von 30 Mbit/s bis 1 Gbit/s zu ermöglichen. Bei einem Anschluss hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet wie Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause aus. Der Anschluss eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home. „Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen eine leistungsfähige Breitbandversorgung für die ganze Gemeinde. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen – heute wird viel mittels Internet erledigt. Die schnellen Internetanschlüsse der Telekom werden dafür sorgen, dass Gemeinden wie Lalling für die Bevölkerung auch in Zukunft lebenswert bleibt“, sagte Bürgermeister Josef Streicher beim Vertragsabschluss. Wilhelm Köckeis, Key-Account-Manager der Telekom, stellte fest, dass eine moderne Infrastruktur ein digitaler Vorteil für jeden Haushalt ist. Markus Münch, Regionalmanager der Telekom dankte der Gemeinde für das Vertrauen und sagte zu, das Projekt zügig umzusetzen. Die Telekom steige nun in die Feinplanung ein. Sie bestelle das Material, wähle die Baufirma aus und hole die Baugenehmigungen ein. Nach der Verlegung der Leitungen erfolge die Anbindung ans Telekomnetz. Danach können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen. Die Telekomverantwortlichen rechnen mit einer Umsetzungsfrist von vier Jahren und einem Baubeginn 2021. Wegen der technischen Anforderungen muss für einige Gebäude eine Sonderlösung gefunden werden. Für sie endet das Glasfaserkabel nicht im Multifunktionsgebäude am Straßenrand. In diesen Fällen wird das Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt, wofür das Einverständnis der Eigentümer notwendig ist. Die Eigentümer werden von der Telekom kontaktiert.

Text: Schröck

 

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