Obst- und Bauernmarkt 2019

Der von der Arbeitsgemeinschaft Streuobst und der Gemeinde organisierte Obst-und Bauernmarkt hat einen rekordverdächtigen Besuch erlebt. Das schöne Herbstwetter war für einen Markt auch ideal. Bereits gegen 7 Uhr morgen, lange vor der offiziellen Eröffnung, fanden sich die ersten Gäste auf der Suche nach Äpfeln ein. Das Angebot an Äpfel und Birnen war heuer auch gering. Gegen 10 Uhr meldeten die meisten Obstbauern ausverkauft. Das Angebot an Quitten und Nüssen hielt dagegen wesentlich länger.

Bereits am Vormittag herrschte an den über 80 Ständen vom Dorfplatz bis zum Kirchenvorplatz reges Treiben. Bis Mittag waren auch die Sitzplätze unter der Dorflinde fast ausgebucht.

Das Marktangebot bot für jeden Besucher etwas. Es gab Obst in flüssiger Form als Most, Saft und Hochprozentiges aus den heimischen Brennereien oder auch als selbstgemachte Marmeladen. Vor der Tourist-Info wurde unter Leitung der Eheleute Maisch und Markus Dankesreiter Apfelsaft frisch gepresst, ein Angebot, dass großen Anklang fand. Im Laufe des Nachmittags waren alle Äpfel zu Saft gepresst. Zum festen Bestandteil des Marktes gehört seit Jahren eine Abordnung aus der französischen Partnergemeinde Remy, die neben der Tourist-Info Crepes zubereitete sowie Wein und Käse aus dem Departement Oise anbot. Für die Verpflegung der vielen Gäste sorgten Ortsvereine und mehrere Stände.

Zum Angebot der Stände gehörten Bauernbrot, Schokoäpfel, Honigprodukte, mehrere Käse- und Wurstsorten, Geräuchertes, Dinkelprodukte, Essige, Apfel- und Kartoffelchips, Steckerlfische, Brotaufstriche, Liköre, Körbisse, Wildspezialitäte, Weine und Feinkost aus dem Piemont, Korbwaren, Keramikprodukte, Wolle und Wollsachen, Gestecke, Messer, Dekos und Accessoires für Haus und Garten, Messer, Korbwaren, Schmuck und Laubsägearbeiten. Über mangelnden Besuch konnte sich auch der Weinstand des CSU-Ortsverbandes am Kirchplatz nicht beklagen. Im Laufe des Nachmittags war Weißwein ausverkauft. Eine Gärtnerei bot Stauden an. Das alte Handwerk wurde heuer von einem Korbmacher vertreten. Er konnte bei der Arbeit beobachtet werden. Gut besucht war auch der Bücherflohmarkt der Gemeindebücherei. Mit Ständen vertreten waren die Tourist-Info und der Naturpark Bayerischer Wald. Der Obst- und Gartenbauverein führte eine Verlosung durch und informierte über seine Belange.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Innernzeller Blasmusik am Dorfplatz und Johannes Weinberger von den Bajunarrischen mit Begleitung am Kirchplatz.

Zwei Firmen waren bei einer Ausstellung mit Heizungssystemen vertreten. Vor dem Feuerwehrhaus und dem Supermarkt gab es eine große Landtechnikausstellung. Für den Nachwuchs wurde ein Kinderprogramm im Guntherhaus angeboten.

Eröffnet wurde der Markt nach dem von Pfarrer Philipp Höppler zelebrierten Festgottesdienst durch Bürgermeister Josef Streicher. Er hielt eine kurze Rückschau auf den vor 22 Jahren eingeführten Markt, den letzten in seiner Amtszeit, der von Anfang an ein Erfolg war. Er habe sich auch durch das Umdenken der Bevölkerung hinsichtlich regionaler Produkte prächtig entwickelt und fest etabliert. Dazu beigetragen habe auch die Einbindung und das Engagement der Vereine. Der Gemeindechef dankte allen, die zum Gelingen des Marktes beigetragen haben. Mostkönigin Anna Lallinger ging in ihrem Grußwort auf das Marktangebot ein. Landrat Christian Bernreiter stellte in seinem Grußwort den guten Ruf des Marktes heraus, der immer von schönem Wetter begünstigst sei. Er brach angesichts der derzeitigen Diskussion eine Lanze für die Landwirtschaft. Der ländliche Raum müsse gestärkt werden.

Als Ehrengäste begrüßt wurden Pfarrer Philipp Höppler, Dr. Josef Freundorfer und Walter Schubach vom Landwirtschaftsamt Deggendorf, Bürgermeister Michael Klampfl als Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, die Bürgermeister Robert Bauer (Schaufling), Alfons Gramalla (Grattersdorf), Ferdinand Brandl (Hunding) und Frantisek Vleck (Besiniy), die Kreisbäuerin Rosemarie Mattis, die Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rita Meier, Inge Edmeier als Tourismusreferentin des Landratsamtes und den SPD-Kreisvorsitzenden Ewald Straßer.

Text und Bilder: Schröck

 

 

 

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