Jagdversammlung Lalling II

In der Jagdversammlung informierte Jagdvorsteher Rudolf Klarl über das letztjährige Geschehen im Bereich der Jagdgenossenschaft Lalling II. Der Abschlussplan wurde erfüllt. „Größter Jäger“ war allerdings der Verkehr. 20 Rehe fielen dem Verkehr zum Opfer. Geschossen wurden 17 Rehe. Außerdem wurden vier Füchse, drei Wildschweine, drei Krähen und zwei Eichelhäher erlegt. Hasen wurden nicht bejagt, aber zwei überfahren. Während des Sommers waren kaum Wildschweine spürbar. Ab Oktober haben aber durchziehende Rotten auf Wiesen große Schäden angerichtet. Zusammen mit den Hundinger Jägern wurden vier Drückjagden durchgeführt. Wildscheine ließen sich nicht blicken. Jagdrevierpächter Gerard Lallinger ist bei Mondzeiten viermal auf Wildschweine angesessen, hat aber keine gesehen. Erst im Januar 2018 wurden zusammen mit den Hundinger Jägern drei Wildschweine erwischt. Es wird eine größere Population und eine Zunahme von Schäden befürchtet. Der Jagdpächter Lallinger erlaubt es vier Jägern, in seinem Revier auf die Jagd zu gehen. Verlangt wird lediglich eine Mithilfe bei Revierarbeiten.

Den Kassenbericht von Robert Jacob nahmen die Jagdgenossen zustimmend zur Kenntnis. Der Jagdpachtschilling wird wieder anteilig an die Dörfer ausbezahlt. Hingewiesen wurde auf die Verpflichtung der Ortschaften, dass der anteilige Jagdpachtschilling auch für die Instandhaltung des Wegenetzes verwendet wird. Als Nachfolger für den kürzlich verstorbenen Ferdinand Gerl wurde Johann Freund zum Kassenprüfer gewählt.

Nach der offiziellen Versammlung ließen sich die Jagdgenossen das vom Jagdpächter spendierte Rehragout schmecken.

Text: Schröck

 

 

 

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