Die Aufgaben der Deutschen Mostkönigin Lisa I. beschränken sich nicht nur auf Auftritte im Lallinger Winkel und in der angrenzenden Nachbarschaft. In ihrem gut bestückten Veranstaltungskalender stand jetzt ein ganz besonderer Termin auf dem Programm:

Lisa I. freute sich über die Einladung zum sogenannten Produktköniginnentreffen in der Staatskanzlei in München. Als Gastgeber fungierten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber. Zudem stellte sich der neu gewählte Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Günther Felßner, den Gästen vor. Ministerpräsident Söder bedankte sich in seiner Rede ausdrücklich für das Engagement der Produkthoheiten, für deren Bodenständigkeit mit regionalem Nahrungsbewusstsein.

Begleitet wurde die 20. Deutsche Mostkönigin vom Lallinger Bürgermeister, Michael Reitberger, der mit ihr die besondere und feierliche Atmosphäre des Max-Josephs-Saals genoss. „Es war ein erhabenes Gefühl und eine schöne Erfahrung!“ so Lisa Atzinger.

Rege war der Austausch mit den anderen Produktköniginnen über das Amt an sich und die vielfältigen Erfahrungen. Weit über 100 Produktköniginnen und Prinzessinnen waren vor Ort. Im Anschluss wurde die Deutsche Mostkönigin noch für einen Kalender abgelichtet, der durch das kommende Jahr führen wird.

Den anschließenden Empfang genossen die Gastgeber des Anlasses ebenfalls sichtlich. Danach twitterte der Landesvater: „Treffen mit den bayerischen Produkthoheiten in der Münchner Residenz. Unsere Königinnen und Prinzessinnen stehen für hochwertige bayerische Lebensmittelqualität“.

Dem schloss sich Bürgermeister Reitberger an: „Wieder ein sehr gelungener Auftritt der charmanten Botschafterin unserer Region, Lisa I. und eine tolle Werbung für den Lallinger Winkel“. Reitberger nutzte die Gelegenheit auch dafür, an oberster bayerischer Stelle in einem intensiven Gespräch mit Staatsministerin Kaniber für die weitere Verstärkung des Streuobstwiesenkompetenz-Zentrums Lallinger Winkel zu werben. Thema war in diesem Zusammenhang auch der sogenannte „Bayerische Streuobstpakt“. Im Rahmen des Streuobstpakts soll der jetzige Bestand erhalten werden und zusätzlich 1 Mio. Streuobstbäume neu gepflanzt werden. Die Staatsregierung will die Umsetzung des Bayerischen Streuobstpaktes mit insgesamt über 600 Millionen Euro bis 2035 unterstützen. „Das ist für die „Obstschüssel des Bayerischen Waldes“ ein ausnehmend interessantes Förderprojekt!“ so der Lallinger Gemeindechef.

Text: VG Lalling, Isabell Obermayer – Bilder VG Lalling