Spatenstich Kindergartenerweiterung

Mit einem Spatenstich wurde mit der Erweiterung des Kindergartens St. Christophorus offiziell begonnen. Teilgenommen haben die Bürgermeister Ferdinand Brandl und Josef Streicher für die Gemeinden Hunding und Lalling als Bauherren, die Kindergartenleiterin Daniela Kagerbauer, Lothar Brucker und Michael Klampfl als Vertreter des Pfarrcaritasverein als Kindergartenträger, der Planer Karl Lallinger, Sebastian Lemberger und Michael Reitberger als […]

Mostprobe am Apfelhof Lallinger

Ein wichtiger Termin vor dem Mostfest mit Töpfermarkt Ende Mai ist die Mostprobe am Apfelhof Lallinger. Die Festverantwortlichen trafen sich, um die letzten Absprachen zu treffen, Plakate und Flyer zu verteilen und natürlich, um den bekannten Lallinger Apfelmost zu probieren. Erstmals in diesem Jahr gab es zwei Sorten Most zu testen. Denn zusätzlich zum bisherigen […]

Gemeinderatsitzung Lalling April – Haushalt

In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Haushalt für 2018 mit einem Volumen von 4,6 Millionen Euro verabschiedet. Davon entfallen knapp 2,5 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und gut 2,1 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Das Gesamthaushaltsvolumen liegt um rund 780.000 € über dem Vorjahresansatz. Davon entfallen allein 700 000 Euro auf den Vermögenshaushalt. […]

Vergünstigte Senioren-Monatskarte der Wald-Bahn

Mit der Senioren-Monatskarte können Senioren nach vollendeten 65. Lebensjahr vergünstigt einen Monat lang im gesamten waldbahn-Netz fahren. Kosten: 22,00 EUR Zudem dürfen Kinder bis einschließlich 5 Jahre und ein Hund kostenlos mitgenommen werden.Weitere Informationen gibt es unter Wald-Bahn Seniorenkarte

Die IG bio-zertifiziertes Streuobst Lallinger Winkel hat eine neue Vorstandschaft

Nicht alle Jahre wieder, sondern in einem vierjährigen Rhythmus wird bei der IG ein neuer Vorstand gewählt. Die ersten vier Jahre sind  wie im Flug vergangen und die IG bio-zertifiziertes Streuobst Lallinger Winkel steht auf sicherem Fundament. Die Zahl der Gesellschafter ist gewachsen und erfreulicherweise sind aus allen vier Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Streuobstbauern, die sich […]

Bürgermeistertreffen der bayerisch-tschechischen Partnergemeinden

Seit April 2011 besteht zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Lalling und der Mikroregion Chelcice-Lhenice in Südböhmen ein länderübergreifender Freundschaftsvertrag. Jährlich bekräftigen die Bürgermeister der Regionen die Länderfreundschaft mit einem Treffen, das heuer in Horní Chrášťany stattfand. Sein nunmehr sieben Jahren findet ein reger Austausch in der tschechisch-bayerischen Freundschaft statt. Gemeindeoberhäupter, Bürger und Organisationen sind im stetem Wechsel […]

Der Lallinger Winkel – ein Genuss

Als einzige Region im Landkreis bislang unter den „100 Genussorten“ Bayerns  Lalling/München. Der Lallinger Winkel ist die einzige Region im Landkreis, die sich mit dem Prädikat „Genussort“ schmücken darf. Bei einem Festakt in München hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Montag 46 bayerischen Städten, Gemeinden und Zusammenschlüssen den Titel „Genussort“ verliehen. Sie sind die Gewinner einer […]

Staatsselretär Sibler zu Besuch an der Grundschule Lalling

Lalling: Großer Bahnhof an und vor der Grundschule in Lalling. Hoch offiziell kam Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium Bernd Sibler, selbst früher Lehrer, im Dienstfahrzeug. Begrüßt wurde der Staatssekretär von Rektorin Dr. Sibylle Maier, Konrektorin Tanja Schöffmann-Barth und Schulverbandsvorsitzenden Robert Bauer. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde im Lehrerzimmer warteten die Schüler und die Lehrer schon in der Aula auf den hohen Gast aus München.

In ihrem Buch Chancengleichheit in der Grundschule schreibt Autorin Friederike Heinzel einleitend: „Der Umgang mit Heterogenität stellt ein zentrales Thema im aktuellen Bildungsdiskurs dar. Kinder unterscheiden sich bereits im Grundschulalter durch gesellschaftliche Individualisierungsprozesse, durch die differenzielle Übertragung des kulturellen und sozialen Kapitals ihres elterlichen Milieus und durch psychische und körperliche Entwicklungen. Gleiche Anforderungen an Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen verstärken jedoch Leistungsunterschiede und ungleiche Bildungschancen. Im Folgenden werden zunächst Heterogenitätsdimensionen skizziert, dann Konzepte zum Umgang mit Heterogenität vorgestellt und zuletzt Forschungsstand und Forschungslinien umrissen.“

Der Heterogenität der Schülerschaft in den einzelnen Klassen begegnen die Schulen aller Schularten auf verschiedenen Arten. Die Grundschule Lalling entwickelt derzeit ein spezielles Konzept das zum Ziel hat, den Kindern aller Begabungen gerecht zu werden. Diese besondere Kombination zur Förderung von Kindern mit großem Förderbedarf bis hin zu besonderen Begabungen erweckte auch das Interesse von Staatssekretär Bernd Sibler im Bayerischen Kultusministerium. Aus diesem Grunde verschaffte er sich in einer modularisierten Unterrichtsstunde einen Einblick in die unterrichtspraktische Arbeit. Der Unterrichtet wurde mit beiden vierten Klassen (insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler) in der Lernwerkstatt eröffnet. Das Thema der Unterrichtsstunde lautete „Was ist deine Lieblingsfarbe?“

„Die Schüler sollen lernen, sich selbst einzuschätzen, um dann weitere Lernschritte gemeinsam mit dem Lehrer zu planen und auch erfassen, wo sie im Lernprozess gerade stehen. Wir arbeiten in diesem Zusammenhang viel mit Lernwegen oder Lernlandkarten“, erklärte Frau Dr. Maier. Nachdem die Umfrage vorbereitet und durchgeführt war, ging es  darum, die Ergebnisse der Befragung auszuwerten, in einem Säulendiagramm visuell zu kommunizieren und zu interpretieren.  Gemeinsam filterten die Schüler die Ziele heraus und formulieren präzise in drei Gruppen die Ergebnisse. „Nach der Erhebung der Lernausgangslage durch die Klassenlehrer verteilten sich  die Kinder auf drei Gruppen. Die Zusammensetzungen richten sich nach Thema und Lernfortschritt“, verdeutlichte  Brigitte Schmid.

Lehrerin Karin Glessinger wertete die Befragung mit einer Gruppe materialgeleitet mit Legosteinen aus. Anhand des Säulendiagramms konnten die Kinder genau ablesen, wie viele Kinder welche Lieblingsfarbe haben. Bei Lehrerin Brigitte Schmid wurden die Ergebnisse geradewegs auf Papier übertragen. Um den Schülern ein möglichst selbständiges Arbeiten zu ermöglichen, lagen Tippkarten bereit. Die dritte Gruppe legte für die Auswertung eine Tabelle an, um anschließend ein Diagramm auf‘s Papier zu bringen. Nach dieser Arbeitsphase trafen sich beide Klassen wieder in der Lernwerkstatt. Jede Gruppe präsentierte und erklärte ihr Arbeitsergebnis. Gemeinsam wurden die Ergebnisse interpretiert.

Höchst bemerkenswert und interessant fand Staatssekretär Sibler, wie sich die Kinder gemeinsamen mit einer Hingabe an der Aufgabenstellung auf unterschiedlichen Niveaustufen arbeiten – konkret handelnd mit Material, mit Tippkarten als mögliche Hilfestellung und ganz selbstständig am Computer. Indem am Ende alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellen konnten, fand jede Bearbeitungsart ihre Anerkennung und Berücksichtigung im Ergebnis. Staatssekretär Bernd Sibler: „Ihr habt euch hier mit einem sehr wichtigen und interessanten Thema beschäftigt – Umfragen spielen in vielen Bereichen eine große Rolle – auch in der Politik. Ergebnisse werden meist in Diagrammen abgebildet.“

Im anschließenden Gespräch mit Schulleiterin Dr. Sibylle Maier und stellvertretender Schulleiterin Tanja Schöffmann-Barth betonte Staatssekretär Bernd Sibler, dass der Freistaat die Inklusion zu einem Kernanliegen des Schulwesens gemacht habe. „Bayern stellt seit 2011 nur für die Inklusion jedes Jahr 100 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung, bisher sind es insgesamt 700 zusätzliche Stellen. Für dieses Jahr sind weitere 100 Stellen beschlossen und im Bildungspaket sind für die Jahre 2019/2020 jeweils weitere 100 Stellen für die Inklusion geplant“. Darüber hinaus war es dem Staatssekretär wichtig zu verdeutlichen, dass der Freistaat auch die Kapazitäten zur Ausbildung von Lehrkräften für Sonderpädagogik ausbaue.

In Bayern besitzen derzeit 298 Schulen das Profil Inklusion. Im Landkreis Deggendorf verfügen fünf Schulen über das Profil, die Grundschule Lalling ist derzeit die einzige Grundschule im Landkreis mit dem Profil Inklusion. Nach dem offiziellen Start der Begabungsinitiative „Wir können mehr“ am 30. Januar 2018 möchte die Grundschule Lalling verstärkt Ideen und Anregungen umsetzen, wie die Begabungen von Kindern gefördert werden können.  Es wurde deutlich, dass die Entwicklung und Umsetzung dieses Konzepts viel zusätzliches Engagement bei der Erhebung von Lernausgangslagen, der Erstellung von Förderplänen, der Planung des Unterrichts und bei Absprachen untereinander erfordert. „Sie machen hier eine aufwändige, aber sehr erfolgreiche und beeindruckende Arbeit“, betonte Staatssekretär Bernd Sibler zum Abschluss seines Besuchs.

Text und Fotos: Peter Gruber

Grundschule Lalling erinnert an die Unterzeichnung des Elysee-Vertrages

 

Lalling: Der 22. Januar ist in der deutsch-französischen und der europäischen Historie ein ganz besonderer Tag.  1963  wurde der Elysée-Vertrag unterzeichnet. Auch in diesem Jahr  wurde diese Aktion durch das Deutsch-Französische Jugendwerk  (DFJW – OFAJ) unterstützt. Seitdem gestalten Schulen und Partnerschaftsvereine Aktionstage. So auch an der Lallinger Grundschule insbesondere aus dem Blickwinkel der deutsch-französischen  Partnerschaft zwischen Lalling und dem französischen Rémy.

Verantwortlich für das Programm zeichnen der Partnerschaftsverein Lalling-Rémy und natürlich die Grundschule Lalling unter der Leitung von Rektorin  Dr. Sibylle Maier. Frau Dr. Maier begrüßte die Vereinsvorsitzende Marianne Maisch, Irene Mitterreiter und Veronique Briffaut vom Partnerschaftsverein Lalling. Diese hatten tags zuvor  für die Kinder einen Unterrichtsraum zum europäischen Thema mit Fahnen, Schautafeln und Schaubildern, sowie Landkarten vorbereitet.

Madame Briffaut war entsprechend der französischen Nationalfarben bleu-blanc-rouge gekleidet, das deutsche Pendant war Frau Mitterreiter in schwarz-rot-gold. Erstaunlich und erfreulich zugleich war es, wie gut und intensiv die Schüler der 4. Klassen von den Klassenlehrerinnen vorbereitet waren und was sie alles über Frankreich wussten.

Es wurden einfache Wörter gelernt,  wiederholt und niedergeschrieben.  Die Unterrichtsstunden verflogen im Nu. Der Partnerschaftsverein stiftete für die Lallinger Bücherei unter Leitung von Anneliese Klampfl Kinderbücher in deutsch-französischer Sprache. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Bücherei besuchen, können sie diese jederzeit ausleihen.

Zum Abschied bekamen alle ein Stück Croissant, ein traditionelles Gebäck in Frankreich. Marianne Maisch verteilte jedem Schüler und jeder Schülerin kleine deutsche und französische Fahnen und eine Tragetasche mit dem Wappen des Partnerschaftsvereins Lalling-Rèmy.

Text und Fotos: Gruber