Sitzung der Gemeinschaftsversammlung

Etat 2017
Im Mittelpunkt der Sitzung der VG-Gemeinschaftsversammlung stand die Verabschiedung des Etats für 2017. Einnahmen und Ausgaben belaufen sich auf 1 017 400 Euro im Verwaltungshaushalt und 31 000 Euro im Vermögenshaushalt. Für die Berechnung der Umlagen sind 5485 Einwohner zu berücksichtigen. Die Einwohnerzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas erhöht. Die Verwaltungsumlage wurde auf 874 000 Euro festgelegt, die Investitionsumlage auf 26 500 Euro.

Für die Mitgliedsgemeinden ergeben sich folgende Umlagen: Grattersdorf für 1262 Einwohner 207 197 Euro, Hunding für 1176 Einwohner 193 077 Euro, Lalling für 1545 Einwohner 253 660 Euro und Schaufling für 1502 Einwohner 246 600 Euro.

Zugestimmt wurde dem Jahresabschluss 2016, der mit Einnahmen und Ausgaben von 997 775 Euro im Verwaltungshaushalt und 52 825 Euro im Vermögenshaushalt schließt. Es ergab sich ein Sollfehlbetrag von 5 937 Euro, der im Etat 2017 ausgeglichen wird. Mit der örtlichen Prüfung wurden die Bürgermeister Robert Bauer und Josef Streicher sowie stellvertretender Bürgermeister Alfons Gramalla beauftragt.

Der Rechnungsabschluss 2015 wurde festgestellt und gleichzeitig Entlastung erteilt. Die örtliche Prüfung hatte keinerlei Beanstandungen ergeben.

Befassen mussten sich die Verbandsräte mit den Auswirkungen des Steueränderungsgesetzes 2015 auf die Verwaltungsgemeinschaft als juristische Person des öffentlichen Rechts. Um eine Umsatzsteuerpflicht ab 2017 zu vermeiden, wird mittels Optionserklärung die bisherige Rechtslage bis Ende 2020 beibehalten. Dafür bedurfte es eines Beschlusses der Gemeinschaftsversammlung.

Sonstiges
Gemeinschaftsvorsitzender Ferdinand Brandl erinnerte erneut an das Anbringen einer Eingangsüberdachung des Verwaltungsgebäudes, die wegen der Eisbildung in den Wintermonaten und der damit verbundenen Verletzungsgefahr für Besucher notwendig ist. Eine weitere Erinnerung betraf die Zusage des Lallinger Bürgermeisters, im Obergeschoß des Verwaltungsgebäudes einen Raumteiler für ein weiteres, dringend benötigtes Büro in Auftrag zu geben. Für beide Maßnahmen ist die Gemeinde Lalling als Vermieter zuständig. Beides soll nach Mitteilung des Lallinger Gemeindechefs nun zeitnah erfolgen.

Text: Schröck

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